Ein europäisches Dornröschen wird geweckt
Der Kirchenbauverein der Regensburger Neupfarrkirche e. V.
möchte mit Ihrer Unterstützung
in der bayerischen Universitätsstadt Regensburg
ein kulturhistorisch herausragendes Projekt
von europäischem Rang realisieren.
Die im 16. Jahrhundert erbaute und im 19. Jahrhundert vollendete Evangelisch-Lutherische Neupfarrkirche, geographischer Mittelpunkt der Universitätsstadt Regensburg und Baudenkmal von überregionaler Bedeutung, soll in wissenschaftlich wie technisch vorbildlicher Weise renoviert und in eine gesicherte Zukunft geführt werden.
Die Kirche soll über die Restaurierung hinaus ein neues Beleuchtungskonzept, eine künstlerische Neufassung ihrer Fenster mit einem ikonographischen Bildprogramm, eine Weiterentwicklung ihrer Orgel und ein in dieser Form weltweit einmaliges Glockenensemble erhalten.
Damit wird die Neupfarrkirche die Bedeutung auf der europäischen Kulturlandkarte zurück erhalten, die Sie einst durch ihre Geschichte in der freien Reichsstadt Regensburg als Kirchenbau des Rates der Stadt und überregional durch die zu ihrer Zeit bedeutendste Predigerschule des europäischen Luthertums erworben hat.
Die Neupfarrkirche ist Projekt der UNESCO-Welterbestätte Regensburg und wird als solches auch von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gefördert.
Das hier vorgestellte Gesamtkonzept der Restaurierung der Neupfarrkirche wurde am 30. September 2010 anlässlich eines Runden Tisches im Landeskirchenamt der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in München von Vertretern der Oberen und Unteren Denkmalspflege, der Landeskirche, der Stadt Regensburg, der Gesamtkirchenverwaltung des Dekanats Regensburg, dem Kirchenvorstand der Neupfarrkirche und dem Kirchenbauverein der Neupfarrkirche diskutiert und verabschiedet. Die anschließenden Genehmigungsbescheide führten über entsprechende Anträge zu Förderungsmitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, des UNESCO-Welterbes und der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern, sodass im Frühjahr 2011 mit dem ersten Bauabschnitt (siehe unten) begonnen werden kann.
Wir suchen Unterstützung
Die Regensburger Neupfarrkirche ist derzeit in einem baulichen Zustand, der ihrer überragenden spirituellen, kulturellen und historischen Bedeutung in keiner Weise gerecht wird.
Dies nachhaltig zu ändern, sind weder die Gemeinde noch die Evangelische Landeskirche in Bayern finanziell im Stande.
Deswegen haben sich engagierte Bürger zusammengefunden, ihrer Bürgerkirche eine Zukunft zu geben, die an die geschichtliche Tradition würdig anknüpft und darüber hinaus neue Zeichen und Impulse für ein der Tradition verpflichtetes, gleichwohl modernes geistliches und kulturelles Leben setzt.
Im Sinne dieser Zielsetzung hat unser Kirchenbauverein ein in religiöser, denkmalpflegerischer, kunsthistorischer und kirchenmusikalischer Hinsicht fundiertes Gesamtkonzept entwickelt und die Aufgabe übernommen, das Projekt planerisch umzusetzen und die nötigen Geldmittel zu beschaffen.
Leitbild des gesamten Vorhabens ist eine Verwirklichung auf allerhöchstem technischem und künstlerischem Niveau. Die Abwägung zwischen nötiger Bescheidenheit und Demut angesichts weitverbreiteter sozialer Not und finanziellen Sorgen und der Verpflichtung einem bedeutenden Gotteshaus und Baudenkmal gegenüber zu kompromisslos erstklassiger Arbeit wird verantwortlich und gewissenhaft vorgenommen. Ausfluss dieses Leitbildes ist es, die Projektteile Orgel und Glocken ausschließlich aus freiwilligen Spenden und Sponsoring zu finanzieren und alles zu unterlassen, was derlei Zuwendungen von sozialen Initiativen abwenden könnte.
Zur Finanzierung dieser umfangreichen Aufgabe sind wir darauf angewiesen, dass Sponsoren und Mäzene bereit sind, sich mit diesem Bauwerk zu identifizieren und es mit zu tragen.
Investieren Sie mit uns in die Zukunft unserer Vergangenheit und setzen Sie ein Zeichen an einem einmaligen Ort der Spiritualität, der Kultur und der Begegnung.
„Kirchen sind Räume der Begegnung, auch der Begegnung zwischen Religion und Kultur. Sie bieten die Möglichkeit, unterschiedliche Perspektiven miteinander ins Gespräch zu bringen. Wir brauchen solche Begegnungen, um uns in der Welt immer wieder neu zu orientieren. Wir brauchen sie schon, um zu verstehen, wer wir sind.”
(Vorwort zur Denkschrift "Räume der Begegnung" der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Vereinigung Evangelischer Freikirchen, hrsg. vom Kirchenamt der EKD, Gütersloh 2002)




